In ihrer aktuellen Werkgruppe
eröffnet die Arbeit mit dem Computer der Künstlerin
Chancen, mehr visuelle Erfahrungen in schnellerer Zeit
zu
sammeln. Ideen lassen sich gezielter ausloten. In die
mathematische Dekonstruktion des Mäanderfrieses
kommt tatsächliche Bewegung. Mäanderfragmente
werden durch einzelne farbige Lichtpunkte ersetzt, die
hintereinander aufleuchten. Mehrere CD´s beinhalten,
gewissermaßen als Skizzenbücher, gesammelte
Untersuchungen darüber, wie
sich Fragmentierung und Geschwindigkeit auf ein Bildsystem
auswirken und welche Wahrnehmungsverschiebungen sich
durch Veränderungen ergeben. Die Einladung zu einem
Wettbewerb gab den Anstoß für eine Ausführung
in architektonischem Maßstab. Aufgabe war die Gestaltung
des Eingangsbereichs der Frauenklinik an der Universität
Tübingen.